Angst vor dem Absturz
Guten Morgen, liebe Anleger, wie geht’s Ihnen heute? Und was macht Ihr liebes Geld? Sind Sie glücklich und zufrieden? Oder plagen Sie eher Sorgen? Ich frage Sie, weil ich den Eindruck habe, dass im Moment – mal wieder – die große Angst umgeht. Wir haben Angst um unsere Gesundheit, wir haben Angst vor dem Wandel des Klimas, und wir haben Angst vor Leuten wie Putin oder Trump. Mit diesen Hinweisen möchte ich mich über Sie nicht lustig machen, doch ich will Ihnen vor Augen führen, dass Angst nicht nur auf die Psyche, sondern auch den Umgang mit Geld und Vermögen fatale Auswirkungen hat. Oder können Sie damit leben, dass die Preise steigen, kommen Sie damit klar, dass der Wert der Aktien sinkt, wenn in dieser „verrückten“ Welt der nächste Krieg ausbricht? Kurzum: Sollten auch Sie die Sorge haben, in Kürze unter der Brücke oder im Krankenhaus zu landen, dann studieren Sie bitte mal eben schnell die beiden Fälle, die ich Ihnen als Beweise präsentieren möchte, dass nichts, aber auch gar nichts so heiß gegessen wird, wie es zuvor gekocht worden ist. Rente Der erste Fall ist ein 60 Jahre „oller“ Berliner, der nach eigenem Bekunden noch „janz jut“ gut in Schuss ist. Der junge Mann hat zwei Kinder von einer Dame, mit der er nie verheiratet war, und er lebt mit einer Frau zusammen, die er nicht heiraten will. Das sind doch beste Voraussetzungen, um mindestens 85 Jahre alt zu werden, oder teilen Sie doch eher die Auffassung des Anlegers, das Leben sei kein Zuckerschlecken? Der Mann würde gerne in den Ruhestand treten, doch die deutsche Rentenversicherung wird ihre Kasse erst in sechs Jahren öffnen, und die monatlichen Bezüge von 2.500 Euro sind nach Meinung des künftigen Rentners kein Anlass zum Jubel. Was soll man dazu sagen? Millionär Der gute […]
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