Mission

Einleitung
Ich wurde 1955 in Dresden geboren. Aufgewachsen bin ich am Bodensee, wohin meine Eltern zogen, weil sie es in der „Zone“ nicht mehr ausgehalten haben. Der Vater meiner Mutter und seine beiden Brüder waren die letzten Eigentümer der berühmten Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne in Glashütte. Ich erzähle Ihnen das nicht, um mit diesem Namen anzugeben, sondern weil die Enteignung der Großeltern auch mich und meine Arbeit geprägt hat. Es ist schön, wohlhabend zu sein, liebe Leser, doch was nützt aller Reichtum, wenn es „dem bösen Nachbarn“ nicht gefällt? Daher bin ich auf Diktatoren, Diebe und Umverteiler gar nicht gut zu sprechen. Darüber hinaus habe ich ein „unbändiges“ Verlangen nach Freiheit und Selbstbestimmung. Sie sind feste Bestandteile meines Lebens, und wenn das bei Ihnen nicht anders ist, dann könnte das der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit sein.
Journalismus
Ich bin in Friedrichshafen zur Schule gegangen und habe 1974 mein Abitur gemacht. Mit dem Schreiben und Fotografieren habe ich schon 1972 beim Südkurier in Konstanz begonnen, um mein Taschengeld etwas aufzubessern. Hier hat sich meine Begeisterung für Texte und Bilder entwickelt, die sich wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen. Nach dem Abitur war ich zwei Jahre bei den Fallschirmjägern, auch dort bin ich mit Kamera und Schreibblock ins Manöver gezogen. Später habe ich Geographie in Gießen, Stuttgart und Tübingen studiert, weil ich Auslandsreporter werden wollte. Mein großes Vorbild war Peter Scholl-Latour, doch aus diesem Traum ist aus familiären Gründen nichts geworden. Dafür habe ich üble Drückerkolonnen kennengelernt, die mit zum Teil äußerst fragwürdigen Methoden versuchten, Bausparverträge, Immobilien und Versicherungen an den Mann zu bringen.
Berufung
Noch heute läuft es mir heiß und kalt den Rücken hinunter, wenn ich an diese Erlebnisse denke. Die Verkäufer hatten keinerlei Ahnung von Geld, und die „Opfer“ wussten in der Regel nicht mal in Ansätzen, was sie unterschrieben. Gott sei Dank, dass ich damals nichts verkauft und keinen Schaden angerichtet habe. Statt dessen habe ich in dieser Zeit meine Bestimmung gefunden: Aufklärung über den Umgang mit Geld! Der Einstieg in diesen Beruf war steinig, weil es für diese Tätigkeit bis heute keine brauchbare Ausbildung gibt. Wer rechnen kann, kann in der Regel nicht schreiben, und wer schreiben kann, der kann in der Regel nicht rechnen. Ich kann beides, und das nötige Fachwissen habe ich mir selbst angeeignet. Erst habe ich kleine Artikel für die Wirtschaftswoche und für das Capital geschrieben, dann habe ich zwölf Jahre angewandte Finanzmathematik in Banken, Bausparkassen und Versicherungen unterrichtet. Das in dieser langen Zeit erworbene Wissen war die Grundlage für den Einstieg bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für diese Zeitung war ich ab 1988 tätig, erst mit sporadischen Artikeln und ab 1999 mit wöchentlichen Beiträgen.
Finanzberatung
Die regelmäßige Kolumne in der FAZ hat die Tür zur Finanzberatung auf Honorarbasis geöffnet. Ich habe Artikel geschrieben, dann wollten deren Leser beraten werden, und die Gespräche mit kleinen und großen Millionären haben Stoff für neue Kolumnen geliefert. Ich habe das „Pingpong“ aus Schreiben und Beraten insgesamt 25 Jahre gespielt. Dabei habe ich gelernt, was Geld mit Leuten machen kann. Die einen werfen es mit beiden Händen zum Fenster hinaus, die anderen hüten es wie ihren Augapfel. Und wieder andere haben Angst vor Verlusten. Die vielfältigen Erfahrungen haben meinen Blick für die „wirklichen“ Dinge des Lebens geschärft. Im Frühjahr 2024 habe ich den Schläger aus der Hand gelegt, weil ich das Gefühl hatte, über Geld alles gesagt zu haben, was es zu sagen gibt, doch ich habe die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ich bin mit meinem „Ruhestand“ überhaupt nicht klargekommen. Mir fehlten nicht nur das Schreiben, sondern auch die Menschen. Daher bin ich nun in abgewandelter Form rückfällig geworden, wenn ich das so ausdrücken darf.
Willkommen!
Ich setze die Kolumne beim Tagesspiegel, im Handelsblatt und in der Wirtschaftswoche fort. Und ich helfe vorrangig Menschen, die an der Schwelle zum Ruhestand stehen, bei der Optimierung ihres Vermögens. Ich bin aber nicht nur Analytiker und Journalist, sondern auch Künstler und Fotograf. Seit vielen Jahren ziehe ich mit Kameras durch die Welt und fotografiere Industriebauten und Landschaften. Nun habe ich in Berlin eine Galerie eröffnet, um meine großformatigen Bilder ausstellen zu können. Damit ist Berlin jede Reise wert. Ich spreche mit Ihnen über Geld, wie Sie das bisher mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht kennen. Ich habe Erfahrung, kenne das Leben und höre genau zu, was Sie bewegt. Ich finde mit Ihnen einfache und solide Lösungen, wenn es um den Schutz des Vermögens geht. Und wenn Sie auch noch Freude an der Fotografie haben, dann können Sie sich bei mir in Charlottenburg beeindruckende Bilder ansehen!