Der wahre Reichtum
Wie fühlen Sie sich, liebe Leser, wenn Sie vor zwei Jahren in den Ruhestand getreten sind? Sind Sie glücklich und zufrieden, nicht mehr arbeiten zu müssen? Oder langweilen Sie sich zu Tode und machen sich auch noch Sorgen um Ihr liebes Geld? Sollte das der Fall sein, dann lesen Sie doch bitte die folgende Geschichte über ein Ehepaar, das mir vor Wochen in meiner Fotogalerie, in der ich auch Privatleute berate, über den Weg gelaufen ist. Fall Der 67 Jahre alte Ingenieur hat sein Berufsleben in der Industrie verbracht und bei der Sache nicht schlecht verdient. So konnte der Mann vor 32 Jahren für die vierköpfige Familie ein Reiheneckhaus bauen. Die gesetzliche Rente des Mannes beträgt 2.000 Euro pro Monat und mag auf den ersten Blick „bescheiden“ aussehen, doch es wäre Jammerei auf hohem Niveau, über die Versorgung der Familie zu klagen. Die Ehefrau ist 65 Jahre jung, war immer mal wieder als Verkäuferin tätig, und bezieht eine gesetzliche Monatsrente von 1.000 Euro. So kommen schon mal 3.000 Euro im Monat zusammen, die bei einem Zinssatz von 3 Prozent pro Jahr rund 516.000 Euro wert sind, wenn die Ehepartner jeweils 85 Jahre alt werden. Vermögen Auf dem Girokonto des Mannes liegen 20.000 Euro, bei der Frau sind es 14.000 Euro. Die Pfandbriefe des Mannes sind 250.000 Euro wert, und die Sparbriefe der Frau, resultierend aus einer Erbschaft, bringen 100.000 Euro auf die Waage. Das gemeinsame Eigenheim könnte, auch wenn in die Jahre gekommen, für 700.000 Euro verkauft werden, so dass auf jeden Partner genau 350.000 Euro entfallen. Dem Mann gehört eine vermietete Wohnung, die 200.000 Euro wert ist und im Monat rund 500 Euro liefert. Abgerundet wird das Vermögen durch Aktien im Wert von 150.000 Euro, die der Ehemann besitzt. Das führt zu einem ehelichen Gesamtvermögen von 1.950.000 Euro. Warnung Bitte schütteln […]
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